Fitness erfolgreicher Unternehmen.

Gesellschaften und ihre Märkte sind in hohem Maße dynamisch und instabil geworden. Alles wird komplexer, vieles ändert sich in kürzester Zeit dramatisch. Genannt wird das „Disruption“. Um nicht durch schwerfällige Arbeitsabläufe das eigene Potential zu verschenken, werden immer mehr Unternehmen agiler. Sie haben verstanden, schneller auf sich verändernde Situationen reagieren, Krisenmanagement betreiben, starre Ablaufpläne hinterfragen zu können. Führung kann nicht mehr Befehlsverteilung sein, sondern muss gestalterisch tätig werden. Führung muss menschliche Beziehungen gestalten.

Führungskräfte meinen es oft gut: Klare Anweisungen, enge Richtlinien, exakte Pflichtenhefte. Selbst in Unternehmen, die sich mit „flachen Hierarchien“ schmücken, gibt es häufig unangemessen starke „Fäden“, mit denen die Führungskräfte oder Lenkungskreise ihre Mitarbeiter einschränken. Aber neue Stellen werden doch bewusst mit fähigen, hungrigen Menschen besetzt. Erlaubt ein Abteilungsleiter mehr Selbstorganisation, werden oft ungeahnte Potentiale frei. Mitarbeiter sind dankbar für Vertrauen und Verantwortung. Der „Faktor Mensch“ steht im Fokus, ein Unternehmen kann nur dann agil sein, wenn es nicht überall an einschränkenden Fäden hängt. Auf schnelle Veränderung ist Agilität die Antwort.

Wo sind die Fäden, die Agilität einschränken?

Dinge zu denen wir gezwungen werden, tun wir ineffizienter als Dinge, die wir tun wollen. Wo Führungskräfte Druck abbauen, Anreize und eine positive Umgebung schaffen, arbeiten Mitarbeiter selbstständiger und bewältigen komplexe Arbeiten im Team. Die Schwierigkeiten, die unter VUCA zusammengefasst werden, können durch agile Strukturen und vor allem mit „Unbilanzierbarem“, mit „weichen Faktoren“ bewältigt werden – dann stimmen auch die harten Kennzahlen wieder.

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